Gute Vorsätze für das neue Jahr: 4 Tipps zum Einhalten Ihrer Vorsätze für 2020

Das Jahresende nutzen viele für einen persönlichen Jahresrückblick und überlegen, wie das neue Jahr noch besser gestaltet werden kann. Die meisten haben schon einmal Vorsätze fürs neue Jahr formuliert - und sind auch schon mindestens einmal bei der Umsetzung gescheitert. Zum Jahreswechsel häufen sich entsprechend die Suchanfragen, was die besten Vorsätze sind und wie man seine Neujahrsvorsätze einhalten kann.

Hier finden Sie 4 Tipps aus der Psychologie, wie Sie Ihre persönlich besten Vorsätze auswählen, die Sie wirklich glücklicher machen, und wie Sie diese mit guter Zielplanung umsetzen können.

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Warum gute Vorsätze scheitern

Zu den beliebtesten Vorsätzen gehören Stress reduzieren, sich mehr Zeit für sich zu nehmen, mehr Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen, mehr Bewegung und Sport zu integrieren, mehr für die Gesundheit zu tun und sich gesünder zu ernähren.

Während sicherlich die Absicht aller Vorsätze gut ist, so fehlt allen etwas Entscheidendes, um diese auch wirklich umzusetzen: Eine konkrete Zielplanung und die Frage nach der persönlichen Motivation!

Warum ist es Ihnen wichtig, im neuen Jahr weniger Stress und mehr Zeit für sich zu haben? Warum wollen Sie mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen?

Wenn scheinbar gute Vorsätze scheitern, haben wir uns oft gar nicht wirklich klar gemacht, warum sich diese Veränderung für uns selbst lohnen und wie die Umsetzung im Alltag genau aussehen könnte.

Möchte ich mich mehr bewegen, weil ich voller Ausdauer mit meinen Kindern und dem Hund spielen möchte, oder weil sich das andere für mich wünschen?

Wünsche ich mir weniger Stress, weil ich wieder ausgeglichener und leistungsfähiger sein möchte, oder weil überall steht, dass es wichtig sei, Stress zu reduzieren?

Damit Vorsätze nicht scheitern, ist es wichtig, das persönliche "warum?" zu beantworten und den Vorsatz in konkrete, persönliche Ziele zu übersetzen. Eine wichtige Voraussetzung ist hierbei zu klären, was man genau hinter dem allgemeinen Vorsatz versteht: Was heißt weniger Stress für mich persönlich? Während beispielsweise einige damit den Wunsch nach mehr Wohlfühlmomenten und Pausen verbinden, wünschen sich andere sich selbst weniger unter Druck zu setzen, ihre Aufgaben besser zu organisieren oder auch häufiger einmal "Nein" sagen zu können.


Gute Vorsätze einhalten und umsetzen

Damit Sie Ihre Vorsätze für das neue Jahr einhalten, wählen Sie die, die für Sie persönlich wirklich wichtig sind und machen sich einen Plan, wie Sie dies konkret umsetzen können. Bleiben Sie dabei realistisch und nehmen Sie sich nicht zu viel auf einmal vor. Aller Anfang ist schwer, daher ist die persönliche Motivation besonders wichtig, um auch in herausfordernden Momenten dran zu bleiben. Sind Sie sich schon im Vorfeld über mögliche Stolpersteine im Klaren, können Sie sich gute Pläne für diese Situationen zurecht legen. Da neue Wege zu gehen anfangs anstrengender ist als den bestehenden Trampelpfad zu nutzen, ist eine persönliche Belohnung hilfreich. Womit wollen Sie sich belohnen, wenn Sie Ihr Ziel bzw. Teilziel erreicht haben?


4 Schritte, die Ihnen bei der Umsetzung und Einhaltung Ihrer Vorsätze helfen:


1) Wählen Sie einen Vorsatz, der für Sie persönlich wichtig ist. Formulieren Sie dann ein konkretes Ziel, das Sie realistisch erreichen können.

  • Fragen Sie sich selbst, warum Sie diesen Vorsatz umsetzen wollen. Wieso ist Ihnen das Thema so wichtig, dass Sie bereit sind etwas zu verändern und somit Energie zu investieren? Beantworten Sie die Frage aus der "Ich-Perspektive" und seien Sie sie konkret und realistisch wie möglich. z.B.: "Ich möchte mich in jeder Mittagspause 15 Minuten bewegen, da mir meine Gesundheit wichtig ist", oder "Ich möchte Stress reduzieren, indem ich mehr Prioritäten setze, da ich wieder gelassener und entspannter sein möchte".

2) Fragen Sie sich, was das Allerbeste daran wäre, wenn Sie Ihren Vorsatz umsetzen?

  • Überlegen Sie einen Moment, was das bestmögliche Ergebnis sein könnte, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben. Stellen Sie sich dazu eine Situation vor und versetzen Sie sich in ein Gefühl, z.B. das ausgelassene Lachen mit dem Partner/der Partnerin oder der Familie bei einem Ausflug, das angenehm entspannte Gefühl im Körper nach einem Spaziergang oder die Freude beim regelmäßigen Nachgehen eines vernachlässigten Hobbies.

  • Dieser Schritt ist extrem hilfreich dafür, um die Motivation dauerhaft aufrecht zu erhalten. Verdeutlichen Sie sich Ihr gewünschtes Ergebnis daher so gut es geht. Tipp: Schließen Sie dabei die Augen oder lassen Sie Ihren Blick auf einer Stelle vor Ihnen ruhen.


3) Fragen Sie sich, woran Ihr Vorsatz scheitern könnte - oder woran Ihr Vorhaben in der Vergangenheit vielleicht schon einmal gescheitert ist.

  • Um Ihren Vorsatz dauerhaft zu verfolgen und umzusetzen, ist es hilfreich, sich die möglichen Stolpersteine vor Augen zu führen. Wissen wir, was uns nicht nur bestenfalls, sondern auch schlimmstenfalls erwarten könnte, können wir souveräner mit den Situationen umgehen und das Ziel auch in schwierigen Momenten weiter verfolgen.

  • Versetzen Sie sich dazu in typische Alltagssituationen, in denen es besonders schwierig ist am Ball zu bleiben. Spulen Sie die Sequenzen vor Ihrem geistigen Auge ab, z.B. vollgepackte Arbeitstage und verregnete Pausen oder Unterstützungsanfragen von selbst sehr hilfsbereiten Kollegen und Freunden in sehr arbeitsintensiven Momenten.

4) Gut vorbereitet ist halb gewonnen - machen Sie sich einen Wenn...,dann....- Plan!

  • Sie wissen nun, wann es schwieriger sein könnte, Ihren Vorsatz einzuhalten. Sie wissen aber auch, warum es sich für Sie lohnt, dennoch am Ball zu bleiben. Legen Sie sich daher einen Plan mit Handlungsalternativen für den Fall der Fälle zurecht. Wenn die Hindernisse eintreten sollten, was können Sie dann konkret machen, welcher Gedanke könnte hilfreich sein?

  • Zum Beispiel: Wenn mich Kollegen und Freunde in einem ungünstigen Moment um Hilfe bitten, dann erkläre ich, dass ich grundsätzlich gerne aushelfe, in dem Moment aber keine Zeit habe und gerne etwas später auf sie zukomme. Wenn ich keine lange Mittagspause machen kann und es regnet, dann achte ich besonders auf einen körperlich aktiveren Arbeitsablauf, z.B. indem ich regelmäßig bei der Arbeit aufstehe (z.B. beim Telefonieren) und mir meine Materialien, Kopien, Kaffee o.ä. selbst hole oder meinen Kollegen und Kolleginnen Informationen persönlich vorbeibringe.

  • Tipp: Erstellen Sie sich einen persönlichen Wenn-dann-Plan auf mit Gedanken und Handlungsalternativen, mit denen Sie sich persönlich wohl fühlen. Sammeln Sie verschiedene Varianten, damit Sie aus Ihrem individuellen Portfolio flexibel wählen können.


Aller Anfang ist schwer und neue Wege wollen einige Male gegangen werden, bis diese als beste Route abgespeichert sind und zur Routine werden.

Dran bleiben lohnt sich aber auf jeden Fall - "warum" wissen Sie am besten :-)


PS: Vielleicht hilft Ihnen meine kostenlose Anleitung für eine kleine 2-Minuten-Auszeit bei Ihrem persönliches Vorhaben.


Wenn Sie bei Ihrer Zielplanung eine neutrale Perspektive hinzuziehen möchten, begleite ich Sie gerne als professionelle Ansprechpartnerin auf Ihrem persönlichen Weg. Kontaktieren Sie mich für eine unverbindliches Informationsgespräch, ich freue mich auf Sie!